Die Alpexkursion führte heuer vom Lünersee ins Montafon.

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Wertschätzung der Landesregierung für die Älplerinnen und Älpler

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Wertschätzung der Landesregierung für die Älplerinnen und Älpler

Die Vorarlberger Landesregierung begab sich Mitte Juli wieder auf ihre traditionelle Alpexkursion. Startpunkt der Exkursion war die Douglass Hütte am Lünersee. Die Route führte über die Alpen Lün und Untere Vilifau zum Alpengasthof Rellstal und von dort hinaus nach Vandans. Dabei boten sich vielfältige Einblicke in die traditionsreiche Bewirtschaftung der Vorarlberger Bergregionen.

In Vorarlberg werden gut 500 Alpen bewirtschaftet, auf denen rund 40.000 Tiere den Sommer verbringen. „Unsere Alpen sind perfekte Werbeträger für die Schönheit der Landschaft und für die Kultur unseres Landes. Und sie sind Produktionsstätten für regionaltypische kulinarische Spezialitäten“, betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian Gantner. So stellte die heurige Routenführung der Alpwanderung insbesondere den für die Region Montafon typischen „Sura Kees“ in den Vordergrund.

Verlässlicher Partner für die Alpwirtschaft

Die Arbeiten auf den Alpen sind vielfältig und reichen von der Verantwortung für das Vieh über die Erzeugung hochwertiger Alpprodukte bis hin zur gastfreundlichen Bewirtung der Einheimischen und Urlaubsgäste. „Die Alpwirtschaft leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Pflege unserer Naturlandschaft und zur Zukunft des ländlichen Raumes. Ohne sie würde vieles verloren gehen – landschaftlich, ökologisch und kulturell“, betonten Wallner und Gantner. Die Vorarlberger Landesregierung stehe klar hinter den Alpverantwortlichen sowie den Älplerinnen und Älplern und werde auch weiterhin ein verlässlicher Partner bleiben.

Ein zentrales Thema entlang der Route waren auch die jüngsten Wolfsrisse. „Die Sorgen und Ängste der Älpler nehmen wir sehr ernst. Wir stehen zu unserem bewährten Weg im Wolfsmanagement – konsequent, rechtssicher und im Sinne der Sicherheit für Mensch, Nutztier und Alpwirtschaft“, bekräftigte Landesrat Gantner den von de Landesregierung betreffend Beutegreifer eingeschlagenen Weg.

An allen Stationen der Alpwanderung dankten die Teilnehmer für die Gelegenheit des Austauschs mit den Alpverantwortlichen und den Bewirtschaftern sowie für die wertvolle Arbeit und das Miteinander, das zur Bewahrung der Funktionalität und Attraktivität der Bergregionen beitrage.

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