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Rinderzucht: Samenabsatz rückläufig

Die Rinderzucht Austria erhebt bei ihren Mitgliederverbänden regelmäßig den Samenabsatz der zugehörigen Besamungsstationen und ihrer Samendepots. Für das Vorjahr meldeten sie kürzlich eine verkaufte Menge von 1,195 Millionen Portionen, um 8.300 weniger als 2023.

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Rinderzucht: Samenabsatz rückläufig

Rückläufig war der Samenabsatz von Genostar in Bergland, in Kleßheim und in Hohenzell. An allen Standorten betrug das Minus etwa 5.000 Samenportionen. Im Gegenzug wurden bei Genostar in Gleisdorf 3.200 und beim Rinderzuchtverband in Vöcklabruck um 2.400 Portionen mehr verkauft. Auch in Rotholz und bei caRINDthia verzeichneten die Verbände ein leichtes Plus.

Einzig Holstein im Plus

Nach Rassen wurden am meisten Samen von Fleckviehstieren abgesetzt, insgesamt 811.000 Portionen (68 %). Platz zwei entfiel auf die Rasse Weiß- Blaue Belgier, die bei 105.000 Besamungen zum Einsatz kamen. 7,6 Prozent der abgesetzten Samen stammen von Holsteinstieren, 5,8 Prozent von Brown Swiss. Ein zarter Zuwachs wurde lediglich bei Holsteins dokumentiert, alle übrigen Rassen zeigten laut Rinderzucht Austria eine stabile bis leicht rückläufige Tendenz.

Was die Herkunft des eingesetzten Spermas betrifft, vertrauen Österreichs Rinderzüchter überwiegend auf heimisches Zuchtmaterial. Mit 60,8 Prozent bleibt der Anteil österreichischer Samen stabil. Zugenommen haben im Vorjahr hingegen die Exporte. 707.000 Samenportionen wurden ausgeführt, das Gros davon von den Besamungsstationen Hohenzell und Genostar Bergland sowie Gleisdorf.

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