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Gesundheitsausschuss fordert bessere Lebensmittelkennzeichnung

Herkunft von Milch, Fleisch und Eiern soll künftig auch bei verarbeiteten Produkten angegeben werden müssen.

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Gesundheitsausschuss fordert bessere Lebensmittelkennzeichnung

Der Gesundheitsausschuss des Nationalrats hat in seiner Sitzung am Mittwoch, den 4. März, eine Entschließung zur besseren Lebensmittelkennzeichnung gefasst, berichtet die Parlamentskorrespondenz. Die Herkunft von Milch, Fleisch und Eiern soll demnach ab 2021 auch bei verarbeiteten Lebensmitteln sowie in Ausspeisungen wie Schulkantinen und Krankenhäusern angegeben werden müssen, wobei explizit sowohl auf die Vereinbarungen im Regierungsprogramm als auch auf den Umstand verwiesen wird, dass dieses Vorhaben womöglich einer EU-Notifizierung bedarf.

ÖVP-Tierschutzsprecher Abg. z. NR Franz Eßl hob hervor, dass eine gute Kennzeichnung nicht nur für Konsumenten, sondern auch für Produzenten von Vorteil sei. Die Landwirtschaftssprecherin der Grünen, Abg. z. NR Olga Voglauer, sieht in dieser Entschließung auch einen ersten Schritt in Richtung freiwilliger Kennzeichnung in der Gastronomie.

Die zuständigen Minister Rudolf Anschober (Gesundheit) und Elisabeth Köstinger (Landwirtschaft) sind nun aufgefordert, die notwendigen Vorkehrungen für die verpflichtende Herkunftskennzeichnung zu treffen, damit diese ab 2021 umgesetzt werden kann.

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