Da in vielen bedeutenden Ländern erst der Anbau von Raps und Sonnenblumen anstehen, sind die Prognosen noch mit Unsicherheiten verbunden.

Gegenläufige Trends in der Ölsaaten-Produktion

Für die globale Raps- und Sonnenblumenproduktion zeichnet sich im kommenden Erntejahr 2023/24 eine gegensätzliche Entwicklung ab.

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Gegenläufige Trends in der Ölsaaten-Produktion

Dies teilte der Internationale Getreiderat in seiner ersten Prognose betreffend Ölsaaten mit. Konkret beziffern die Londoner Branchenexperten die global zu erwartende Rapserzeugung mit 84,5 Mio. t. Das wären zwar 2,4 Mio. t oder nahezu 3 Prozent weniger als im Vorjahr, aber noch immer die zweitgrößte Ernte aller Zeiten. Insgesamt sei die Prognose noch mit großen Unsicherheiten behaftet, da etwa in Kanada – dem größten Rapserzeuger der Welt – die Rapsaussaat für die Ernte 2023/24 erst erfolgt, ebenso in Australien. Dort rechnet der IGC aufgrund anhaltender Trockenheit bereits jetzt mit einer um nahezu 30 Prozent geringeren Rapsproduktion von nur 5,8 Mio. t. In der kriegsgebeutelten Ukraine wird indes mit einer leichten Steigerung auf 3,8 Mio. t kalkuliert. Ebenso in der EU, wo 19,8 Mio. t Raps erwartet werden.

Plus 8 Prozent bei Sonnenblumen

Ein deutliches Plus wird hingegen für die globale Sonnenblumenproduktion prognostiziert. Dies beziffert der Getreiderat mit 4 Mio. t oder gut 8 Prozent. Damit würde die weltweite Erzeugung von Sonnenblumensaat auf 54,8 Mio. t steigen. Auch hier sei die Prognose jedoch mit Vorsicht zu genießen, da der Anbau der Sommerung erst in den kommenden Wochen erfolgen wird. Die Experten zeigen sich in ihren Prognosen für alle Erzeugerländer optimistisch. So sollen etwa Europas Bauern heuer 10,3 Mio. t Sonnenblumensaat ernten – gut 1 Mio. t mehr als 2021.

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