Bäuerinnen und Bauern arbeiten Hand in Hand
Den Landesbauernrat nutzte die Bäuerinnenorganisation, um ihre Charta für partnerschaftliche Interessensvertretung in der Land- und Forstwirtschaft vorzustellen. Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler freute sich über den Vorstoß von Landesbäuerin Helga Brunschmid und unterzeichnete das Forderungspapier. Bauernbundobmann und Landesbäuerin meinten: „Wir setzen uns aktiv für die partnerschaftliche Gestaltung und Führung der agrarischen Organisationen und Institutionen ein. Die Einbeziehung beider Geschlechter ist Voraussetzung für eine gelingende Zukunftsgestaltung der österreichischen Land- und Forstwirtschaft.“ Ein regelmäßiges Monitoring der Charta-Forderungen soll den Fortschritt sichtbar machen.
Die Rolle der Bäuerin im Wandel sieht Helga Brunschmid: „Wir alle sind Vorbild für eine gleichwertige Behandlung von Bäuerinnen und Bauern.“ Ein wichtiger Schritt in diese Richtung wurde mit der Wahl von Andrea Lechleitner, selbst Landesbäuerin-Stvin, als Stellvertreterin von Bauernbundobmann Geisler gesetzt.
Die Forderungen der Charta für partnerschaftliche Interessensvertretung in der Land- und Forstwirtschaft:
Besetzung von leitenden Funktionen – es soll ein repräsentativer Frauenanteil erreicht werden
Ausgewogene Verteilung von Ressourcen wie Infrastruktur, Diskussions- und Entscheidungszeit
Erweiterung der partnerschaftlichen Gestaltung, indem politisch aktive Frauen geschätzt und Aufgaben geschlechtsneutral verteilt werden
Schaffung einer familienfreundlichen Sitzungs- und Organisationskultur
Öffentlichkeitsarbeit durch eine gleichwertige Darstellung beider Geschlechter und deren Interessen