Die neue Landesbäuerin der Steiermark heißt Ursula Reiter. Die Gleisdorfer Obstbäuerin mit internationalem Background folgt damit der Sölktaler Berg- und Almbäuerin Viktoria Brandner, die diese Funktion zuvor fünf Jahre innehatte. „Ich freue mich sehr über dieses Vertrauen und werde eine starke Stimme für die steirischen Bäuerinnen sein und deren vielfältigen Leistungen für Hof, Familie und Gesellschaft noch stärker sichtbar machen“, so Reiter in einer ersten Reaktion. Reiter übernimmt damit den Vorsitz der steirischen Bäuerinnen-Organisation, mit rund 30.000 Frauen aus der Land- und Forstwirtschaft das größte Frauennetzwerk der Steiermark.
Frau der Tat, mit starker Persönlichkeit und internationalem Background
Die neue steirische Landesbäuerin ist gebürtige Ungarin, lebt seit 21 Jahren in Österreich und ist Obstbäuerin in Gleisdorf. Die Bäuerinnen-Organisation hat mit ihr eine Quereinsteigerin zur Landesbäuerin gewählt. Reiter ist ursprünglich gelernte Tourismus- und PR-Fachfrau, hat mit ihrer Familie einen Gastronomie-Betrieb in Ungarn geleitet und ist zweifache Mutter. Aufgrund ihrer internationalen beruflichen Tätigkeiten spricht die neue Landesbäuerin sieben Sprachen. In Gleisdorf führt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas einen Obstbaubetrieb. Dort hat sie die Direktvermarktung erfolgreich aufgebaut, schon 2017 hat sie am Hof einen Selbstbedienungsladen eingerichtet. Seit mehr als zehn Jahren ist die engagierte und innovative Landwirtin auch Bezirksbäuerin von Weiz.
Zentrale Ziele und Vorhaben
Den Fokus ihrer Arbeit legt die neue Landesbäuerin Ursula Reiter auf eine gute fachliche und persönliche Weiterbildung der Bäuerinnen, auf die partnerschaftliche Führung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe, das eigenständige Gestalten von betrieblichen Standbeinen sowie die Lebensqualität auf den Höfen. Reiter: „Das ist der Weg zu einer innovativen und zukunftsfähigen Betriebsführung, für den es gut ausgebildete Landwirtinnen braucht.“ Einsteigerinnen in den Beruf Bäuerin will Reiter Mut machen, ihr erlerntes und mitgebrachtes Wissen bestmöglich in das Betriebsgeschehen einfließen zu lassen. Ein großes Anliegen ist Reiter, die Frauen-Solidarität: „Sie kann gar nicht stark genug sein. Denn hinter jeder starken Frau steht immer eine ganze Riege an beeindruckenden Frauen mit Weitblick.“ Ebenso will die neue Landesbäuerin die Frauen motivieren, sich politisch zu engagieren. Demnächst startet Reiter mit ihrer Bezirkstour, bei der sie bei Kamingesprächen den direkten Austausch mit den Bäuerinnen sucht und deren Anliegen aufnimmt.
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