Schweinefleisch

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Bauernbund übt Kritik an „Preislawine“

Mit der kürzlich angestoßenen Kampagne „Schleuderpreise stoppen“ nimmt der Österreichische Bauernbund Billigstpreise im Lebensmitteleinzel- sowie Gastrogroßhandel ins Visier und macht auf deren Folgen für die bäuerlichen Produzenten aufmerksam. Nach Milch- und Getreideerzeugnissen prangern die Bauernbündler nun auch den Preisdruck bei Schweinefleisch an.

In dieser Produktkategorie kommt die Billigkonkurrenz vor allem aus Spanien, wie man im Bauernbund aufzeigt. Demnach wurde bei einer Großhandelskette Schweinskarree spanischen Ursprungs um lediglich 3,29 Euro netto pro Kilogramm angeboten. „Solche Preise setzen heimische Betriebe existenziell unter Druck und treiben den Preisverfall weiter an“, kommentieren die Bauernvertreter. Bauernbund-Präsident Georg Strasser dazu: „Hochwertige heimische Lebensmittel haben einen Wert und daher auch ihren Preis. Die aktuellen Beispiele zeigen, wie stark Schleuderpreise den Druck auf die heimische Produktion erhöhen.“

Genau hier setze die Kampagne an. Sie soll sichtbar machen, wie wenig vom Regalpreis in vielen Fällen tatsächlich beim Bauern ankommt. Im Zentrum stehe das Ziel, eine spürbare Verbesserung der Erzeugerpreise zu erreichen. Breitenwirksamkeit will die VP-Teilorganisation über eine zugehörige Petition erreichen. Diese kann auf einer eigens eingerichteten Webseite unterstützt werden.

schleuderpreise-stoppen.at