Oberösterreichs Gastronomie ist mehr als ein Ort zum Essen – sie ist Spiegel bäuerlicher Herkunft, handwerklicher Qualität und bewusster Entscheidungen. Mit der dritten Auflage des Genussland OÖ Gastro-Guides wird genau diese Haltung sichtbar gemacht: Betriebe, die freiwillig auf transparente Herkunft, regionale Partnerschaften und geprüfte Qualität setzen, bekommen eine Bühne.
Agrar- und Ernährungs-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betont die gesellschaftliche Bedeutung dieser Entwicklung: „Essen ist in Oberösterreich weit mehr als Versorgung – es ist Ausdruck von Identität, Verantwortung und Lebensfreude.“ Gerade in herausfordernden Zeiten seien es jene Wirte, die mit Mut zur Herkunftskennzeichnung Verantwortung übernehmen – für Gäste, Produzenten und die Region.
Vom traditionellen Wirtshaus über innovative Landgasthöfe bis hin zur gehobenen Küche zeigen die zertifizierten Genussland-Betriebe, dass Regionalität kein Marketingbegriff ist, sondern gelebte Praxis. „Regionalität ist nicht nur ein Trend, sondern eine Haltung – und mutiges Handeln im Alltag der Gastronomie ist möglich und erfolgreich“, so Langer-Weninger.
Genusslandwirte sind auch Mutmacher
Der Guide ist dabei weit mehr als ein Wirtshausverzeichnis. Er ist Wegweiser, Vertrauensanker und Mutmacher zugleich. Für Margit Steinmetz-Tomala, Geschäftsführerin Genussland Marketing, ist klar: „Der Genussland Gastro-Guide ist dafür unser stärkstes Instrument. Er zeigt 170 zertifizierte Betriebe, die sich freiwillig zur Herkunftskennzeichnung bekennen.“
Dass der Genussland Gastro-Guide nun bereits in der dritten Auflage erscheint, unterstreicht den nachhaltigen Erfolg der Initiative. Die Beteiligung wächst kontinuierlich: Jährlich nehmen zwischen 15 und 20 Prozent mehr Wirte teil, allein seit der letzten Auflage sind 20 neue Betriebe hinzugekommen. Damit zeigt sich klar, wie stark das Interesse an transparenter, verantwortungsvoller Gastronomie ist.
Vertrauen entsteht nicht zufällig, sondern durch klare Kriterien, unabhängige Kontrollen und enge Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Genau hier setzt das Genussland-System an – vom bäuerlichen Direktvermarkter über die Lebensmittelmanufaktur bis zur Gastronomie. „So wird aus Transparenz Vertrauen und aus Vertrauen echter Genuss“, bringt es Birgit Stockinger, Leiterin der Stabstelle Genussland Oberösterreich, auf den Punkt.
Wie lebendig und zukunftsorientiert regionale Küche sein kann, zeigt auch Thomas Huber, Inhaber und Küchenchef der Huberei, der auch mit seinem neuen Betrieb „zam, zam, zam“ Teil des Genussland-Netzwerks wird. Seine Philosophie: „Ich will einfach gut kochen und Orte schaffen, an denen man gern isst – ohne viel Show, aber mit richtig gutem Geschmack und Produkten aus der Region.“ Seine Küche bewegt sich bewusst zwischen Wirtshaus und Haubenlokal – unkompliziert, qualitätsbewusst und offen für Neues.
Gastro-Guide online verfügbar
Der Genussland Gastro-Guide 2026 ist ab sofort online verfügbar und liegt bei allen Partnerbetrieben auf. Für Gäste bietet er Orientierung in einem unübersichtlichen Markt – für bäuerliche Betriebe ist er ein starkes Signal, dass Herkunft, Qualität und Partnerschaft auch wirtschaftlich tragen. Oder anders gesagt: Hier schmeckt nicht nur das Essen – hier schmeckt auch die Verantwortung.
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