Alle zwei Jahre zeichnet das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) mit dem „Staatspreis Wald“ herausragende Projekte aus und 2026 ist es wieder soweit. Gesucht werden zukunftsweisende Initiativen, die Österreichs Rolle als Wald- und Holzland nachhaltig stärken.
Mit einem Waldanteil von rund 48 Prozent zählt Österreich zu den waldreichsten Ländern Europas und verfügt mit durchschnittlich 350 Kubikmeter pro Hektar über eine der höchsten hektarbezogenen Holzvorräte in den europäischen Wäldern. Dieser volle Wald ist das Ergebnis jahrzehntelanger nachhaltiger und aktiver Waldbewirtschaftung. Der heimische Wald liefert nicht nur den nachwachsenden Rohstoff Holz, sichert Arbeitsplätze und trägt zum Klimaschutz bei, sondern bietet auch Lebensraum für zwei Drittel der heimischen Arten, Erholungsraum für Menschen, Schutz vor Naturgefahren und dient als Trinkwasserspeicher. Dieser multifunktionelle Wald ist das Ergebnis jahrzehntelanger nachhaltiger und aktiver Waldbewirtschaftung.
Was und wen zeichnet der Preis aus?
Innovationen in der nachhaltigen Entwicklung sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Forstwirtschaft. Der Staatspreis Wald zeichnet deshalb Betriebe, Institutionen und Einzelpersonen aus, die mit innovativen und nachhaltigen Initiativen zur Zukunft des Waldes beitragen. Gewürdigt werden Leistungen in ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit sowie in der Stärkung der Wertschöpfung im ländlichen Raum.
Um die Vielfalt der Projekte sichtbar zu machen, wird der Staatspreis heuer um zwei Kategorien erweitert und nun in acht Kategorien vergeben:
Nachhaltige Waldbewirtschaftung
Klimaangepasste Waldbewirtschaftung
Schutzwaldmanagement
Wald-Wild-Management
Bioenergie
Innovation
Jugend
Öffentlichkeitsarbeit
Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch Fachjurys aus anerkannten Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis. Die ausgezeichneten Projekte werden im Rahmen einer Festveranstaltung im Herbst 2026 öffentlich präsentiert und vom Bundesminister Norbert Totschnig geehrt.
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