Bei der Verleihung des ERDREICH-Preises 2026 durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) vergangene Woche wurden gleich zwei Tiroler Initiativen ausgezeichnet. „Böden sind eine der kostbarsten Ressourcen unseres Planeten. Mit dem ERDREICH-Preis 2026 holen wir jene Initiativen vor den Vorhang, die zeigen, wie gelebter Bodenschutz in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden kann“, betonte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.
Ausgezeichnet wurde unter anderem das Projekt „Zukunft säen – Zukunft sehen“, Tirols erste Klima-Landwirtschafts-Modellregion. Ziel ist es, praxisnahe Anpassungen der Landwirtschaft an den Klimawandel zu erproben. Das Projekt wird vom Regionalmanagement KUUSK gemeinsam mit dem Regionalmanagement Kitzbüheler Alpen und der Jungbauernschaft/Landjugend im Bezirk Kufstein umgesetzt und vom Land Tirol mit rund 50.000 Euro unterstützt. Auf drei Versuchsflächen werden klimaresiliente Getreide- und Hülsenfrüchtesorten aus der Tiroler Genbank angebaut, ergänzt durch ein Aquaponikprojekt mit wissenschaftlicher Begleitung der FH Kufstein zur effizienteren Nutzung von Wasser und Nährstoffen. „Die Modellregion zeigt, wie wir Landwirtschaft klimafit weiterentwickeln und dabei Bodenfruchtbarkeit, Innovation und Wirtschaftlichkeit zusammendenken können“, unterstreicht LH-Stv. Geisler.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde der vom Land Tirol initiierte Bodenfilmpreis, der in Kooperation mit dem Innsbruck Nature Film Festival (INFF) vergeben wird.
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