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Gemeinsam für urbane Landwirtschaft

Die Landwirtschaftskammer Wien zeigt, wie Stadt und Land zusammen Lösungen für Versorgung, Klimaschutz und Lebensqualität schaffen.

Der Neujahrsempfang der LK Wien findet traditionell rund um den bäuerlichen Feiertag Maria Lichtmess statt. Früher markierte dieser Tag das Ende des Bauernjahres und der Weihnachtszeit, zudem erinnert er daran, dass die Tageslänge 40 Tage nach der Wintersonnenwende wieder spürbar zunimmt.

Beim Empfang betonte LK-Präsident Norbert Walter die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Miteinander vor das Trennende zu stellen, ist das Gebot der Stunde“, rief er auf, „um weiterhin gute Lösungen für die Menschen und das Land zu schaffen“. Dank der Kooperation mit der Stadt Wien und dem Agrarstrukturellen Entwicklungsplan könne die Stadtlandwirtschaft abgesichert werden, um möglichst viele Lebensmittel innerhalb der Stadtgrenzen zu produzieren.„Das gibt Hoffnung, erzeugt Chancen für die Jugend und ermutigt sie, die Betriebe zu übernehmen. Was bei noch so positiver Grundstimmung jedoch notwendig ist, sind erfolgreiche Betriebe. Wir brauchen Wertschöpfung durch Wertschätzung“, betonte Walter.

Kammerdirektor Robert Fitzthum nannte die Herausforderungen: wachsende Stadt, Flächendruck, hohe Erwartungen an Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz sowie wirtschaftlicher Druck auf bäuerliche Familienbetriebe.

Stadtlandwirtschaft Teil der Lösung

Demgegenüber stünden „Kompetenz, Innovationskraft, Zusammenhalt, Erfahrung, und vor allem ein starkes Netzwerk“. Die Stadtlandwirtschaft trage zur regionalen Versorgung, Klimaanpassung, Lebensqualität, Wertschöpfung und Resilienz bei. Fitzthum: „Unsere Betriebe arbeiten unter schwierigsten Rahmenbedingungen und liefern dennoch Tag für Tag Qualität, Versorgungssicherheit und Verantwortung. Das ist keine Selbstverständlichkeit.“