Nach den schweren Starkregenfällen im Herbst 2024 zeigen sich die Schalenwildbestände in Niederösterreich 2025 wieder auf Erholungskurs. Besonders auffällig ist das Schwarzwild, dessen Population wetterbedingt im Vorjahr stark geschrumpft war. In der aktuellen Saison stieg der Bestand nahezu wieder auf das Niveau von 2023 und die Abschusszahlen kletterten von 17.898 auf 26.654, ein Plus von 49 Prozent.
Auch Rehwild profitiert von der Stabilisierung der Wetterlage. Der Abschuss erhöhte sich um 6 Prozent von 79.820 auf 84.232 Stück, was die hohe Erfüllungsquote des gesetzlich vorgeschriebenen Abschussplans unterstreicht. „Das zeigt, dass die Jägerinnen und Jäger das große Ganze im Blick haben und ihrer Aufgabe, vielfältige und gesunde Bestände zu erhalten, verantwortungsvoll nachkommen“, betont Landesjägermeister Christoph Metzker.
Leichte Zuwächse zeigen auch Rot- und Gamswild: Rotwild stieg um 5 Prozent auf 8.245 Stück, Gamswild legte um 86 Tiere auf 1.755 zu.
Rückschläge beim Niederwild
Anders sieht es beim Niederwild aus. Der kalte Mai und der feuchte Sommer wirkten sich negativ auf die Bestände von Fasan und Rebhuhn aus. Entsprechend sanken die Abschüsse: Fasan um 9 Prozent auf 22.694, Rebhuhn um 14 Prozent auf 1.027 Stück. Besonders dramatisch ist die Situation beim Feldhasen. Die Myxomatose führte vielerorts zu Bestandsrückgängen, sodass in vielen Revieren 2025 gar nicht gejagt wurde. Insgesamt wurden lediglich 10.685 Tiere entnommen, ein Rückgang von 79 Prozent.
Die Zahlen verdeutlichen, wie genau Jäger die Natur beobachten und verantwortungsvoll handeln. Abschüsse erfolgen demnach nur, wenn die Bestände dies zulassen, um ein langfristig gesundes Gleichgewicht zu sichern.
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