Mit Ernährungsempfehlungen ist das so eine Sache. Denn über die Jahrzehnte verändern sich die Ratschläge, was man essen bzw. nicht essen soll. Wir haben Zeiten erlebt, in denen Spinat als angeblich ach so reich an Eisen empfohlen wurde; es gab Phasen, in denen tierische Fette (inkl. Milchprodukte) zum Grundübel erklärt wurden; und wir mussten sogar Zeiten durchmachen, in denen Eier verteufelt wurden. Viele dieser „Weisheiten“ hatten und haben keine lange Lebensdauer, sie werden regelmäßig bei den alle paar Jahre vorgenommenen Überarbeitungen der Empfehlungen sang- und klanglos beerdigt.
Nun haben die USA eine neue Ernährungsempfehlung herausgegeben, die in mancherlei Hinsicht mit bisherigen Trends bricht (www.dietaryguidelines.gov). Kritiker mögen zwar recht mit ihrem Einwand haben, dass insbesondere der Ratschlag, mehr Proteine zu essen, etwas mit alten Männlichkeitsfantasien zu tun hat, die nun beim politisch angestrebten Umbau der US-Gesellschaft neuen Auftrieb erhalten. Aber die im Zentrum stehende Empfehlung „eat real food“ – dass man also vermehrt zu natürlichen Lebensmitteln greifen und hochverarbeitete Produkte (mit viel Salz, Zucker und Zusatzstoffen) meiden sollte – ist grundvernünftig.
Unter der Voraussetzung, dass man an keiner ernsthaften Stoffwechselerkrankung leidet, ist eine maßvolle Ernährung mit ausgewogener Kost aus natürlichen Zutaten, möglichst ohne künstliche Zusätze, auf jeden Fall gesund. Dieser Ratschlag überdauert mit Sicherheit alle Zeiten und Moden.
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