Die Schlachtschweinemärkte in Europa drehen sich zusehends. Waren die vergangenen Wochen häufig noch von Überhängen geprägt, fallen die angebotenen Mengen nun teilweise sogar knapp aus. Obwohl mehrheitlich noch Impulse vom Fleischmarkt fehlen, ziehen die Preise in immer mehr Ländern an.
Deutschland – In Deutschland ist der Markt zweigeteilt. Während im Norden von ausgeglichenen Verhältnissen berichtet wird, herrscht im Süden bereits ein Nachfragesog. Nach wie vor schwierig gestaltet sich dagegen der Fleischmarkt.
In Spanien wurde der Schweinepreis zuletzt geringfügig angehoben, das erste Mal seit dem Ausbruch der ASP im Juni 2025. Als Grund werden in erster Linie die sehr hohen Schlachtzahlen genannt. Die Schlachtunternehmen lasten ihre Möglichkeiten voll aus, der niedrige Preis ermöglicht eine hohe Marge. Dennoch bleibt die Lage angespannt. Regelmäßig werden neue ASP-Fälle gemeldet, zuletzt auch wieder außerhalb der Hochrisiko-Zonen. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten im Handel mit Drittländern begrenzt. Für deutlichere Preisaufschläge werden entsprechende Entwicklungen im europäischen Umland benötigt. Vorerst werden aber festere Preise erwartet.
Während europaweit stabile bis festere Preise vorherrschen, kommt es in Italien noch immer zu Abschlägen. Das umfangreiche Angebot, reduzierte Schlachtwochen und kostengünstige Fleischimporte belasten den Markt. Eine Trendwende ist dabei noch nicht in Sicht, auch wenn die Preisanstiege in weiten Teilen Europas zu einer leichten Entspannung führen könnten.
Ö Markt: Zunehmend freundlichere Stimmung
Das Angebot in Österreich ist wieder unter die 90.000 Stück Marke zurück gependelt, gleichzeitig stieg die Nachfrage nach Schweinen. Der Fleischmarkt hat in der Faschingswoche üblicherweise einen geringeren Bedarf, was hat einen noch deutlicheren Preisanstieg in dieser Woche verhindert hat. Mit plus 5 Cent gibt es doch deutliche Signale, dass der Schweinemarkt wieder in die Positive Richtung steuert.
Sehr erfreulich sind auch die von der Statistik Austria veröffentlichen Schlachtzahlen bzw. - gewichte 2025. Schweinefleisch ist sehr beliebt und mit Abstand die wichtigste Fleischsorte! Auch das Schlachtgewicht liegt auf einem Rekordwert - beinahe 100 kg.
Mastschweine-Basispreis: EUR 1,44 (+ 0,05)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,77 (+ 0,05)
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