Schlachthälften von Schweinen hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 03/'26: Marktimpulse durch knappe Bestände

Es herrscht eine differenzierte Entwicklung auf den europäischen Rindfleischmärkten. In Deutschland wird das Angebot an schlachtreifen Rindern weiterhin als knapp beschrieben. Im Bereich der Jungstiere wird von einer regen Nachfrage in vielen Regionen berichtet. Obwohl die Nachfrage um diese Jahreszeit normalerweise etwas verhaltener ist, ordern die Schlachthöfe gute Mengen. Entsprechend ziehen die Preise etwas an. Ähnlich ist die Situation auch bei Schlachtkühen.

Gute Nachfrage bei Jungstieren

Auch in Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich eher knapp und seitens der Schlachthöfe herrscht eine gute Nachfrage, wobei sich die Vermarktung von Edelteilen etwas schwieriger gestaltet als bei den restlichen Teilstücken. Zusätzlich dürften die kalten Temperaturen dazu führen, dass die Abgabebereitschaft bei den Betrieben zurückgeht. Die Preise steigen dadurch leicht an. Schlachtreife Stiere sollten vermarktet werden, um nicht Ende Jänner ein Überangebot zu erzeugen.

Auch Schlachtkühe stehen aktuell nur in begrenzten Mengen zur Verfügung. Zudem ordern Verarbeitungsbetriebe und Schlachthöfe für den Export wieder wesentlich mehr Ware als zwischen den Feiertagen. Die Preise für Schlachtkühe ziehen an. Kalbinnen notieren gleich zur Vorwoche.

Der Schlachtkälbermarkt dreht sich etwas und die Notierungen gehen saisonal bedingt etwas zurück.

Preiserwartungen für Woche 03/2026 (12. – 18.01.2026)

Jungstier HK R2/3                                         ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                 € 6,65

Kuh HK R2/3                                                  ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                                 € 9,75