Nachdem die Schweinepreise zu Jahresbeginn in fast allen Ländern der EU deutlich nachgegeben haben, wird inzwischen vermehrt von einer stabilen Entwicklung berichtet. Nach wie vor gibt es fast überall Überhänge an Schlachtschweinen, diese werden aber stetig kleiner. Deutschland - wie in den vergangenen Wochen bestimmen auch weiterhin Überhänge den deutschen Schlachtschweinemarkt. Teilweise wird dabei zwar von etwas ausgeglicheneren Märkten berichtet, häufig sind die Mengen aber noch immer groß. Auch die Schlachtgewichte sinken kaum und liegen weiterhin auf hohem Niveau. Der Handel mit Schweinefleisch wird aktuell als eher impulslos beschrieben. Der erste Auffüllbedarf zu Jahresbeginn ist erledigt und es werden für die Saison typisch geringere Mengen nachgefragt. Förderlich ist dabei, dass im Lebensmitteleinzelhandel weiter der Schwerpunkt bei Verkaufsaktionen im Bereich Schweinefleisch angesiedelt ist.
Der italienische Schlachtschweinemarkt steht auch weiterhin unter Druck. Das Angebot an Schweinen ist groß, die Schlachtgewichte liegen auf einem sehr hohen Niveau. Zugleich bietet der Fleischmarkt keine Impulse, die kostengünstigen Importe aus Spanien erschweren den Handel zusätzlich. Dennoch nimmt der Widerstand der Mäster gegen weiter sinkende Preise zu. Aus Sicht von Spanien ist das Angebot an Schlachtschweinen nach wie vor sehr umfangreich, gleichzeitig lasten die Schlachtunternehmen ihre Kapazitäten aber auch aus. Obwohl die Schlachtgewichte aktuell noch über dem Vorjahreswert liegen, wird bereits für Anfang Februar ein ausgeglichener Markt erwartet. Stützend wirken dabei auch die Fleischexporte innerhalb der EU, während der Drittmarkt nach wie vor schwierig ist. Vorerst werden keine weiteren Preisanpassungen erwartet.
Ö Markt: Noch kein ausgeglichener Markt
Trotz voller Ausnutzung der Schlachtkapazitäten kann von einem ausgeglichenen Markt insgesamt auch in Österreich noch nicht gesprochen werden. Es zeichnet sich aber ab, dass sich die Lage in den kommenden Wochen weiter normalisiert. Der erste Auffüllbedarf zu Jahresbeginn seitens der Industrie ist erledigt und so werden für die Saison typisch entsprechend geringere Mengen nachgefragt. Insbesondere sind aktuell Edelteile einem starken Preisdruck ausgesetzt. Aufgrund der unveränderten Marktsituation hat die österreichische Schweinebörse auf dem Niveau der Vorwoche notiert.
Mastschweine-Basispreis: EUR 1,39 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,72 (+/- 0,00)
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