EU-weit sind die Marktentwicklungen bei Schlachtrindern weiterhin differenziert. In einigen EU-Ländern haben die Preise in den letzten Wochen von einem hohen Preisniveau ausgehend etwas nachgegeben.
In Deutschland wird der Schlachtrindermarkt nach den Preisrücknahmen in den letzten beiden Wochen als überwiegend ausgeglichen beschrieben. Regional wird bei Jungstieren wie auch bei Schlachtkühen noch von einem höheren Angebot berichtet. Absatzseitig wird die Marktlage als ausgeglichen bis etwas verhaltener eingestuft. Für die laufende Woche tendieren die Preise dennoch weitgehend unverändert.
Das Angebot liegt unter dem Vorjahr
In Österreich liegt das Angebot an Jungstieren wie seit Wochen unter dem Vorjahresniveau. Die Nachfragesituation ist zu Beginn der Semesterferien in Wien und Niederösterreich etwas differenziert. Zu unveränderten Jungstier-Notierungspreisen konnte bis Redaktionsschluss nicht mit allen Marktteilnehmern eine Preiseinigung erzielt werden. Es gilt weiterhin die Empfehlung, schlachtreife Jungstierpartien zu vermarkten.
Bei Schlachtkühen sind die aktuellen Vermarktungsmengen einem saisonüblichen Angebot entsprechend. Die Nachfrage ist weiterhin gut. Die Preisnotierungen bei Schlachtkühen und Schlachtkalbinnen sind stabil.
Schlachtkälber notieren ebenfalls gleichbleibend zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 06/2026 (02.02. – 08.02.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,75
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,55
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