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CNH Industrial: Weniger Umsatz und Gewinn

Der global agierende Hersteller von Land- und Baumaschinen hat heute, Dienstag, seine Geschäftszahlen für 2025 vorgestellt. Sie sind geprägt durch schwierige Marktbedingungen.

2025 lag der konsolidierte Umsatz bei 18,10 Milliarden US-Dollar (15,29 Mrd. Euro) und der Nettoumsatz des Industriebereichs bei 15,35 Mrd. Dollar (12,96 Mrd. Euro). Das entspricht einem Rückgang von neun bzw. zehn Prozent im Vergleich zu 2024.  Noch deutlich stärker ist der Gewinn eingebrochen: um minus 60 Prozent auf 505 Mio. Dollar (427 Mio. Euro).

 „Trotz eines herausfordernden Marktumfelds hat CNH im Jahr 2025 solide Fortschritte bei der Erreichung seiner langfristigen Ziele erzielt und seine Erfolgsgrundlage gestärkt“, kommentiert Gerrit Marx, CEO von CNH, den Geschäftsbericht. „Wir haben die Lagerbestände unserer Händler weiter reduziert, unsere Initiativen für Qualität und operative Exzellenz vorangetrieben und Produkte eingeführt, die direkt auf die sich wandelnden Bedürfnisse von Landwirten und Bauunternehmen eingehen.“

Die Aussichten bleiben dennoch eingetrübt. CNH schätzt, dass die Nachfrage nach Baumaschinen 2026 stagnieren wird und jene im Segment Landwirtschaft heuer fünf Prozent unter dem Niveau von 2025 liegen und damit auf einen historischen Tiefstand sinken wird. Verantwortlich werden dafür u.a. niedrige Rohstoffpreise, hohe Inputkosten und ein „unsicheres Handelsumfeld“ der Landwirte gemacht. Erst für 2027 erwartet CNH einen Aufschwung. Zu CNH Industrial gehören bekannte Marken wie Case, New Holland und Steyr.