Die Statistik Austria führt alljährlich die „Allgemeine Viehzählung“ auf Basis der Rinderdatenbank sowie Befragungen durch. Weiters wird laufend die Anzahl an untersuchungs- und nicht untersuchungspflichtigen Schlachtungen erhoben. Die Zahlen für das Kalenderjahr 2025 wurden dieser Tage veröffentlicht. Demnach wurden zum Stichtag 1. Dezember in Österreich 1,81 Mio. Rinder gehalten. Das entspricht einem Rückgang um 0,3 Prozent oder 5.300 Tiere. Die Anzahl an Rinderhaltern reduzierte sich um gut 2 Prozent auf 49.300. Der durchschnittliche Viehbestand pro Hof erhöhte sich entsprechend auf 37 Rinder (2024: 36 Rinder).
Milchkühe und Stiere konstant
Um gut 8 Prozent eingebrochen ist die Anzahl an gehaltenen Schlachtkälbern. Rückgänge wurden auch bei Nutz- und Zuchtkalbinnen verzeichnet. Während genauso viele Stiere und Ochsen älter als zwei Jahre wie 2024 gemeldet wurden, nahm deren Anteil in der Alterskategorie von ein bis zwei Jahren um 2,2 Prozent zu. Schlachtkalbinnen verzeichneten mit einem Bestand von 17.300 Stück das größte Plus (3,9 %). Bei Milchkühen blieb der Bestand mit 536.200 Stück nahezu unverändert. Die Rinderschlachtungen gingen hingegen 2025 im Vorjahresvergleich um 3,6 Prozent auf 587.100 zurück. Das mengenmäßige Minus fiel etwas geringer aus.
Anders stellt sich die Situation bei den Schweinen dar. Dort sank der Gesamtbestand zum Stichtag auf 2,48 Mio. Tiere, nahm also im Vorjahresvergleich um 55.400 Stück ab. Auch die Anzahl an Betrieben war mit nunmehr 15.800 deutlich rückläufig (-4,7 %). Der Durchschnittsbestand wird nun mit 157 Schweinen beziffert. Hinsichtlich der Verteilung nach Bundesländern melden die Statistiker keine Verschiebungen.
Rund 4,8 Millionen Schweine geschlachtet
An Mastschweinen wurden 1,06 Mio. Stück gehalten, ein Rückgang von 2,7 Prozent. Bei den Zuchtsauen gab es um 0,1 Prozent weniger Jungsauen und um 3,4 Prozent weniger ältere Sauen. Der Bestand an gedeckten Sauen belief sich auf insgesamt 136.600. Ein Plus wurde hingegen in der Schlachtstatistik für das Gesamtjahr verzeichnet. Konkret wurden 4,77 Mio. Schweine geschlachtet. Das sind 2,3 Prozent mehr als 2024. Das Schlachtgewicht nahm statistisch insgesamt um 3 Prozent zu.
Gewachsen sind auch die österreichischen Kleinwiederkäuerherden. Die Anzahl an Mutterschafen und gedeckten Jungschafen blieb mit 233.600 Tieren nahezu konstant, die anderen Kategorien verzeichneten jedoch ein Plus von gut 6 Prozent. Der Ziegenbestand stieg verglichen mit dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 97.400 Ziegen. Beide Tierarten verzeichneten wiederum ordentliche Rückgänge an den Schlachthöfen. Die Anzahl geschlachteter Schafe nahm um fast 6 Prozent ab, bei Ziegen betrug das Minus sogar mehr als 12 Prozent.
Hühnerschlachtungen nehmen zu
Positiv entwickelt hat sich hingegen die Geflügelschlachtung. Laut Statistik Austria wurden 108,14 Mio. Hühnerschlachtungen (+3,4 %) verzeichnet. Das entspricht einem Schlachtgewicht von 161.300 Tonnen.
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