Berge EU-Flagge alpin

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Stärkung alpiner Regionen in der EU

Vertreter aus Österreich, Bayern und Tirol erklärten ihre Absicht zur Zusammenarbeit, um die Land- und Forstwirtschaft als Motor der Regionen zu erhalten.

Die Entwicklung des ländlichen Raums hängt maßgeblich von einer starken Land- und Forstwirtschaft ab, betont LH-Stv. Josef Geisler. Gemeinsam mit Bundesminister Norbert Totschnig und der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat er das Positionspapier „Absichtserklärung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit   zur Absicherung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft als unverzichtbarer Motor für die Entwicklung des ländlichen Raums“ Anfang der Woche unterzeichnet.

„Damit setzen wir uns klar für ein grenzüberschreitendes und abgestimmtes Vorgehen in der EU-Politik ein. In den Bereichen Agrar, Naturschutz und Klima stehen wir vor ähnlichen Problemstellungen – ihnen gemeinsam zu begegnen, ist entscheidend, um die alpinen Gegebenheiten praxisnah zu berücksichtigen“, erklärt Geisler.

Der ländliche Raum müsse bei der Umsetzung und Weiterentwicklung des rechtlichen Rahmens auf EU-Ebene stärker eingebunden werden. Besonders deutlich werde die Bedeutung dieser Zusammenarbeit bei der Finanzierung und der Sicherung der Gemeinsamen Agrarpolitik, bei der Verschiebung der EU-Wiederherstellungsverordnung sowie bei Maßnahmen zur Reduktion der Agrarbürokratie und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Land- und Forstwirtschaft.

Ein kontinuierlicher Austausch von Erfahrungen aus der Praxis zwischen den Fachleuten der beteiligten Institutionen soll zudem belastbare Monitoring- und Datenbestände liefern. Diese dienen der Bewertung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen der EU-Naturschutz- und Klimapolitik und bilden die Grundlage für das weitere politische Vorgehen. "Ziel ist es, die alpinen Regionen damit auch auf europäischer und globaler Ebene angemessen zu repräsentieren“, schließt Geisler.

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Am Bild: Tirols LH-Stv. Josef Geisler, Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Österreichs Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig.