3326 Standardtraktoren wurden laut Statistik Austria in Österreich im letzten Jahr neu zugelassen, gegenüber 2024 entspricht das einem Minus von 10,7 Prozent. Dazu kommen:
• 232 Obst- und Weinbautraktoren (-24 Stück, -9,4 %), laut Zahlen des Clubs Landtechnik Austria, der hier engere Grenzen zieht und jene Maschinen mit vier gleich großen Rädern in einer eigenen Statistik führt, waren es 140 Obst- und Weinbautraktoren (-23 Stück, -14,1 %)
• 418 Klein- und Kompakttraktoren (-45 Stück, -9,7 %),
• 769 „Sonstige Traktoren“ wie Quads, ATVs etc. in land- und forstwirtschaftlicher Verwendung (+127 Fahrzeuge, +19,8 %).
Das ergibt eine Summe von 4745 Zugmaschinen (ohne Zweiachsmäher). Gegenüber 2024 sind das 342 Stück bzw. 6,7 Prozent weniger.
Weniger, aber stärkere Maschinen
Für Brancheninsider sind die schrumpfenden Stückzahlen wenig überraschend. Neben besonderen Herausforderungen in einzelnen Branchen – etwa Wein- und Obstbau – und den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind sie vor allem auf eine schon seit Jahrzehnten kontinuierliche Entwicklung zurückzuführen. Rudolf Dietrich, Obmann des Clubs Landtechnik Austria: „Der Strukturwandel schreitet voran. Weniger, aber größere landwirtschaftliche Betriebe kaufen weniger, aber stärkere Traktoren“. So habe sich hierzulande in 30 Jahren die durchschnittliche PS-Anzahl eines neuen Standardtraktors mehr als verdoppelt und der Kaufpreis – auch in Zusammenhang mit der wesentlich besseren Ausstattung – vervielfacht. Für heuer rechnet Dietrich mit 3.000 bis 3.200 Standardtraktoren-Neuzulassungen in Österreich. Gegenüber 2025 entspricht das einem Minus von rund vier bis zehn Prozent.
Standardtraktormarkt im Fokus
Wie auch in den vergangenen Jahren liegt die Marke Steyr in Führung, 2025 mit 712 Neuzulassungen in Österreich. Damit sind die Registrierungen gegenüber 2024 allerdings um 178 Stück (- 20 %) zurückgegangen. Dahinter folgen auf den Stockerlplätzen Fendt mit 468 Neuzulassungen (-66 Stück, 12,4 %) und New Holland mit 403 Neuzulassungen (-62 Stück, -13,3 %).
Deutliche Zuwächse unter den Top-15 erzielten nur zwei Marken des SDF-Konzerns: Deutz-Fahr konnte um 33 Stück (+22,6 %) auf 179 Neuzulassungen zulegen, Same gar um 66 Stück (+69,5 %) auf 161 Neuzulassungen. Immerhin ein kleines Plus von zwei Stück (0,7 %) schaffte Lindner. Die Traktoren aus Tirol wurden vergangenes Jahr 403-mal neu registriert und konnten damit John Deere (258 Neuzulassungen) auf Platz fünf verdrängen. Weitere Marken siehe Tabelle.
Copyright © Datenquelle: Statistik Austria und Club Landtechnik Austria; Grafik: BZ/Stockinger
Standardtraktoren-Neuzulasungen in Österreich
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