Sonnenblume ist und bleibt eine absolute Low-Input-Kultur, mit vor allem auch in Trockenjahren stabilen Ertragsleistungen. Die Probstdorfer Saatzucht verfügt in jedem Verwertungssegment über leistungsfähige Sorten. Derzeit geht heuer preisbedingt der Trend zu den „High-Oleic“-Sorten und regional auch zu Spezialkontrakten für die Vogelfutterproduktion.
Im HO-Portfolio ist die sulfotolerante Suliano auf dem Vormarsch. Reifeseitig überzeugt die Neuzüchtung durch eine deutlich verbesserte Mehltautoleranz, ein erheblicher Vorteil bei engerer Sonnenblumenfruchtfolge. Die langjährig bewährte Tutti gehört nach wie vor zu den beliebtesten Sorten und könnte 2026 eine regelrechte Renaissance im konventionellen Anbau erfahren. Durch ein
neues, sortenunabhängiges Herbizid (Viballa) ist zukünftig auch bei Tutti eine Herbizidapplikation im Nachauflauf möglich.
Bei den Ölsonnenblumen (LO) bleibt die langjährig bewährte und ertragsstabile SY Bacardi die bevorzugte Wahl. Für eingangs erwähnte Vogelfutternutzung bietet sich die mittelspäte, IMI-tolerante Neuzüchtung Colibry an. Bei Colibry kann die Herbizidbehandlung wie bei den CLP-Sorten mit dem Produkt Pulsar plus erfolgen, allerdings nur im Splitting-Verfahren mit jeweils 0,8 l/ha.
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